Startseite   |   Kontakt   |   Impressum   |   Anfahrt   |   Sitemap   |   Links

Gemeindevertretung

Wie alt sind Sie, haben Sie Familie und welchen Beruf üben Sie aus?

Ich bin Jahrgang ´63. Habe 3 Töchter. Seit 10 Jahren bin ich als Korbmacher in Woserin selbstständig.

Wie lange sind Sie schon Gemeindevertreter?

Bin jetzt zum zweiten Mal gewählt.

Warum haben Sie sich zur Wahl gestellt und was ist Ihre Motivation, in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten?

Ich habe mich zur Wahl gestellt, weil ich glaubte als Gemeindevertreter etwas bewegen zu können.

Welches Thema liegt Ihnen in der Arbeit der Gemeindevertretung besonders am Herzen?

Die Entwicklung der Gemeinde . Fühle mich als Woseriner aber besonders meiner Gemeinde verpflichtet. Ich möchte, dass sich die Woseriner und deren Gäste in der Gemeinde wohl fühlen.

Haben Sie Punkte, die Sie kritisch sehen in der Gemeindevertretung?

Als ich begonnen habe, dachte ich, dass die Aufgabe der Gemeindevertretung darin besteht, die Belange der Bürger zu vertreten. Ich dachte, dass es darum geht, in Zusammenarbeit mit den Bürgern der Gemeinde, diese zum Wohl aller zu gestalten. Ich hatte die Erwartung, dass ich mit den anderen Gemeindevertretern im offenen Diskurs nach Lösungen suche und Zukunftsvisionen erarbeite. Musste in den letzten Jahren aber feststellen, dass es vorrangig darum geht, Beschlussvorlagen des Amtes zu bestätigen. Der Handlungsspielraum ist recht eng gesteckt. Die Zusammenarbeit mit den Bürgern der Gemeinde findet so gut wie nicht statt. Kritik oder andere Ideen werden oft als Bedrohung empfunden.

Welche Vorschläge möchten Sie machen, um das Dorfleben zu verbessern?

Ich würde mich freuen, wenn es gelingen könnte, in einer zwanglosen Atmosphäre einen offenen Ideenaustausch zu ermöglichen. Hier sehe ich die Chance dieses Dorfblattes. Aber das kann auf lange Sicht nur funktionieren, wenn sich möglichst Viele mit Ideen, Anregungen, Kritiken … beteiligen.

Wie ist Ihre Meinung zum Dorfblatt?

Das Dorfblatt bietet jedem Gemeindemitglied die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern. Nicht jeder ist in der Lage, diese für die Zeitung zu formulieren. Aber es besteht auch die Möglichkeit, diese in einem Interview zu äußern. Das Dorfblatt ermöglicht es uns miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wir sollten diese Zeitung auch nutzen uns Geschichten zu erzählen.

Kersten Latzko, 52  Jahre
verheiratet, 2 Kinder
Mitarbeiterin auf dem Golchener Hof

Wie lange sind Sie schon Gemeindevertreter?
Gemeindevertreterin seit 2010

Warum haben Sie sich zur Wahl gestellt und was ist Ihre Motivation, in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten?
Welches Thema liegt Ihnen in der Arbeit der Gemeindevertretung besonders am Herzen?
Mir liegt das wohl der Gemeinde am Herzen, besonders möchte ich den Zusammenhalt und das gemeinschaftliche Leben in der Gemeinde voranbringen und mich für die Gestaltung öffentlicher Plätze einsetzen.

Haben Sie Punkte, die Sie kritisch sehen in der Gemeindevertretung?
Kritisch sehe ich allerdings die sinkende Einwohnerzahl in der Gemeinde und somit auch sinkende Einnahmen.

Welche Vorschläge möchten Sie machen, um das Dorfleben zu verbessern?
Ich hoffe das Gemeindehaus wird auch weiterhin Dreh- und Angelpunkt  der Kulturellen Arbeit sein.

 

Wie ist Ihre Meinung zum Dorfblatt?

Das Dorfblatt ist eine gute Gelegenheit mal Sorgen, Termine und auch schöne Dinge, in der Gemeinde öffentlich zu machen.

Wie alt sind Sie, haben Sie Familie und welchen Beruf üben Sie aus?

56 Jahre

verheiratet, zwei erwachsene Kinder

Angestellter

Wie lange sind Sie schon Gemeindevertreter?

Ich lebe seit 1995 mit meiner Familie in Borkow. 1999 habe ich bei der Kommunalwahl kandidiert und bin das erste mal gewählt worden – danach bei weiteren drei Wahlen wieder.

Warum haben Sie sich zur Wahl gestellt und was ist Ihre Motivation, in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten?

Die erste Kandidatur ist aus dem Bedürfnis heraus „die Menschen im Ort kennenlernen zu wollen“ gewachsen. Die Kinder hatten über den Kontakt zu ihren Mitschülern das wesentlich schneller hin bekommen. Für die Möglichkeit sich über das Vereinsleben einzubringen gab es nicht die passende Gruppe und die Familie hatte zu dieser Zeit wesentlich mehr Bedarf an Aufmerksamkeit als heute – so waren es die Sitzungen der Gemeindevertretung die ich gelegentlich besuchte. Aus deren Aufgabenstellungen, dem Agieren der Menschen die sich dem stellten, reifte der Wunsch mitzumachen, entwickelte sich die Erkenntnis – das kannst du auch. Die Gemeindevertretung regelt Dinge die uns alle angehen. Ein Teil dieser Regeln selbst aufzustellen und das Zusammenleben zu organisieren macht Freude. Je mehr sich daran beteiligen, mit Vorschlägen, Kritiken, Hinweisen desto mehr ist gewährleistet, dass die besten Lösungen gefunden und Fehlentscheidungen vermieden werden.

Welches Thema liegt Ihnen in der Arbeit der Gemeindevertretung besonders am Herzen?

Über die Jahre sind viele Vorhaben mit wechselnden Mitstreitern erdacht, diskutiert, verworfen aber auch einiges realisiert worden. Es wurde lange und von Vielen daran gearbeitet die Gemeinde über ein Bodenordnungsverfahren zu entwickeln. Jetzt sind wir mittendrin – die Gemeindevertretung aber etwas im Hintergrund, das schreibt das Verfahren so vor. Der Vorstand des Bodenordnungs-Verfahrens ist federführend, da ist es wichtig, dass die Abstimmung zwischen beiden Gremien klappt und die Maßnahmen die umgesetzt werden sollen entsprechenden Rückhalt haben – das ist mir besonders wichtig.

Haben Sie Punkte, die Sie kritisch sehen in der Gemeindevertretung?

Es gibt da den Spruch: „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“ Wenn ich den auf die Frage beziehe, heißt Kritik auszusprechen auch immer ich kritisiere mich selbst. Dieses Reflektieren von Entscheidungen läuft schon ab. Es gibt sie die Denkanstöße innerhalb der Gemeindevertretung aber auch von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde – diese aber all zu oft im Nachhinein. Die Zusammensetzung der Gemeindevertretung gewährleistet aufgrund der dahinter steckenden Lebenserfahrung fundierte Entscheidungen, dennoch gibt es immer etwas was verbessert werden kann – Entscheidungsgrundlagen verbreitern Arbeit mit und den Ausschüssen aktivieren.

Welche Vorschläge möchten Sie machen, um das Dorfleben zu verbessern?

Der finanzielle Gestaltungsraum für die Gemeindevertretung wird immer enger, deshalb sollten wir das angehen, was mit wenig oder ganz ohne Finanzmittel zum „Wohlfühlen“ in der Gemeinde beiträgt. Damit wir nicht nur hier wohnen, sondern hier gern leben sollten wir einen kulturvollen Umgang miteinander pflegen und befördern. Die Gründung eines Kultur- oder Heimatvereins drängt sich da ja fast von selbst auf aber auch die bessere Nutzung dessen was bereits vorhanden ist in Rothen oder in Schlowe.

Wie ist Ihre Meinung zum Dorfblatt?

War einfach eine gute Idee das anzufangen. Die Umsetzung ist ansprechend – so das Echo auch aus Nachbargemeinden und von ehemaligen Einwohnern. Macht weiter so !

Wie alt sind Sie, haben Sie Familie und welchen Beruf üben Sie aus?

Alter: 57 Jahre, Familie: ja, Beruf: Geschäftsführerin der STEWO, Sternberger

Wohnungsbaugesellschaft mbH

Wie lange sind Sie schon Gemeindevertreterin?

Seit 2004 und für die Liste CDU

Warum haben Sie sich zur Wahl gestellt und was ist Ihre Motivation in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten?

Bereits Anfang der 2000er Jahre gab es Bemühungen der Landespolitik, mittels finanzieller Anreize kleineren Gemeinden einen Zusammenschluss oder eine andere Form der Vereinigung attraktiv zu machen. Die Gemeinde Borkow begann 2003 Verhandlungen mit der Nachbargemeinde Dabel. Diese Verhandlungen wurden in der Gemeinde sehr zurückhaltend kommuniziert, obwohl beabsichtigt war, die Einwohner über den Fusionsvertrag abstimmen zu lassen. Die Fusion kam dann auch nicht zu Stande, zu viele Einwohner hatten sich dagegen ausgesprochen. Die Gemeinde Borkow hatte damals riesige Probleme mit der Erschließung und Vermarktung des Baugebietes Mollerbarg. Die Kostenlast ist heute noch zu spüren. Ich war 2004 davon überzeugt, dass ich mit meinem Wissen der Gemeinde helfen kann. Es war absehbar, dass die Bedeutung des Gemeindehaushaltes zu nimmt und auch eine Gemeinde unter “Betriebs”- wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden muss.

Welches Thema liegt Ihnen in der Arbeit der Gemeindevertretung besonders am Herzen.

Wie bereits ausgeführt, fühle ich mich der “gemeinde”-wirtschaftlichen Arbeit verpflichtet. Hierzu gehören viele Aspekte. Derzeit beschäftigt mich am meisten, den doppischen Haushalt (gemeint ist die doppelte Buchführung in Konten bzw. in Kommunen/Körperschaften) für die Gemeindevertreter verständlich zu machen.

Haben Sie Punkte die Sie kritisch sehen in der Gemeindevertretung?

Nein, derzeit nicht. Die aktuelle Gemeindevertretung hat sich gut aufeinander eingespielt. Probleme können kontrovers diskutiert werden, ohne dass

sich jemand angegriffen fühlt, und so können gemeindliche Sachverhalte von allen Seiten “beleuchtet” werden, um möglichst die beste Lösung zu finden.

Welche Vorschläge möchten Sie machen, um das Dorf zu verbessern?

Keine, dieser Part gehört den Einwohnern. Es ist immer noch so, dass unsere Einwohner sich nicht an der Gestaltung der Gemeinde beteiligen. Erst bei eigener Betroffenheit gibt es mal Reaktionen, dann oft böse und sehr verärgert.

Wie ist Ihre Meinung zum Dorfblatt?

Hier bin ich befangen. Ich habe das Dorfblatt gemeinsam mit Herrn Lehsten aus Rothen aus der Taufe gehoben; wobei Herr Lehsten den größten Anteil geleistet hat. Es soll eine Plattform der innergemeindlichen Kommunikation sein. Auch hier brauchen wir die Einwohner der Gemeinde. Leider haben nur die Mitstreiter der ersten Stunde weiterhin Spaß am Füllen der Inhalte und Gestalten des Dorfblatts.

Wie alt sind Sie, haben Sie Familie und welchen Beruf üben Sie aus?

45 Jahre alt, verheiratet und 2 Kinder, von Beruf Bautischler

Wie lange sind Sie schon Gemeindevertreter?

Gemeindevertreter seit 2009

Warum haben Sie sich zur Wahl gestellt und was ist Ihre Motivation, in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten?

Ich habe mich als Gemeindevertreter aufstellen lassen, weil ich mich in das Gemeindeleben einbringen wollte. Nicht nur zusehen, was passiert, sondern mitreden und mitbestimmen, wo es lang geht. Als ich gefragt wurde, ob ich als Sachkundiger Bürger den Sozialausschuß verstärken würde, habe ich seinerzeit nicht lange überlegt und zugestimmt. Da war die Gemeindevertretung einfach der nächste Schritt.

Welches Thema liegt Ihnen in der Arbeit der Gemeindevertretung besonders am Herzen?

Da wir bei unserer Gemeindearbeit keinen großen finanziellen Spielraum haben, liegen mir besonders die Sachen am Herzen, die den Gemeinsinn stärken, zum Beispiel der Frühjahrsputz, das Dorffest, die Kinderveranstaltungen.

Haben Sie Punkte, die Sie kritisch sehen in der Gemeindevertretung?

Kritikpunkte habe ich momentan nicht. Es wäre aber gut, wenn Bürger spezielle Probleme haben, dass sie diese direkt an uns Gemeindevertreter und Ausschussvorsitzende heranbringen, zum Beispiel in Sozialangelegenheiten an mich. Dann wird die Bürgermeisterin entlastet, und wir sind in unserem Fachbereich besser informiert, können schneller reagieren.

Welche Vorschläge möchten Sie machen, um das Dorfleben zu verbessern?

Konkrete Vorschläge habe ich momentan nicht, aber ich würde es gut finden, wenn die Ortsteile etwas dichter zusammenrücken würden.

Wie ist Ihre Meinung zum Dorfblatt?

Das Dorfblatt sehe ich sehr positiv. Ich bewundere das Engagement der Redaktion, die es bisher sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet hat.

Wie alt sind Sie, haben Sie Familie und welchen Beruf üben Sie aus?

Ich werde in diesem Jahr 60 Jahre und bin seit 36 Jahren verheiratet. Meine beiden Söhne sind bereits erwachsen. Beruf: Polizeihauptkommissarin in der Bundespolizei zugleich Gruppenleiterin im Bundespolizeirevier Wismar.

Wie lange sind Sie schon Gemeindevertreter?

In die Gemeindevertretung Borkow bin ich erstmals bei der Wahl 1991 über die SPD-Liste gewählt worden. 1995 stellte ich mich ebenfalls mit Erfolg dem Wählervotum. Bei den Folgewahlen 1999, 2004, 2009 und 2014** bewarb ich mich als Bürgermeister und Gemeindevertreter. Ich nahm jeweils das Mandat des Bürgermeisters an.

Warum haben Sie sich zur Wahl gestellt und was ist Ihre Motivation, in der Gemeindevertretung mitzuarbeiten?

Als Nichtwähler in der DDR hatte meine Familie verschiedene Repressalien zu erleiden. Aus diesem Grund bestand mein Interesse

anfänglich, der Opposition eine Stimme zu geben. Später fragte ich mich, warum in den Gemeinden um uns herum, so viel geschah. Andere Gemeinden waren in der „Dorferneuerung“ oder in der „Flurneuordnung“. Warum geschah bei uns nichts? Ich hatte Gedanken und Visionen, die ich gerne umsetzen wollte. Die Umsetzung kann man natürlich nicht alleine, sondern nur in der Gemeinschaft. Nicht jeder Gedanke muss unbedingt richtig sein. Diskussionen in der Gemeindevertretung und „auf der Straße“ bedeuten mir sehr viel. Wenn ich irgendwo „anhalte“, möchte ich die Meinung der Bürger wissen und ihre Gedanken zu unserer Gemeinde mitnehmen.

Welches Thema liegt Ihnen in der Arbeit der Gemeindevertretung besonders am Herzen?

Als Bürgermeisterin kann ich mich nicht auf ein Thema festlegen. Wichtig ist in meinen Augen die Gründung eines Vereins, die Weiterentwicklung der Infrastruktur und das Gesetz zur Einführung eines Leitbildes „Gemeinde der Zukunft“, welches im Juni dieses Jahres im Landtag M-V beschlossen werden soll. Weiter geht es um die Bauplätze auf dem Möllerbarg, Mitgliedergewinnung für die Freiwillige Feuerwehr*** und die Gestaltung des Friedhofs, um diesen zukünftig rentabel zu halten. Vieles ist sehr wichtig.

Haben Sie Punkte, die Sie kritisch sehen in der Gemeindevertretung?

Wo ist schon immer alles optimal....? In der Gemeindevertretung gibt es im Rahmen der Hauptsatzung und Geschäftsordnung sicher noch Punkte, die verbessert werden können. Man kann nicht alles wissen und kennen. Was ich mir wünschen würden: Bitte kommen Sie in die Gemeindevertretersitzung oder vereinbaren einen Termin mit mir und/oder Gemeindevertretern. Sprechen Sie uns an.... Wir sind für Sie da!

Welche Vorschläge möchten Sie machen, um das Dorfleben zu verbessern?

In den einzelnen Dörfern unserer Gemeinde gibt es schon sehr viel „Dorfleben“. Arbeiten sollten wir noch am Gemeindeleben. Eine Verbesserung hier könnte ein gemeinnütziger Heimatverein sein.

Kommunikation und Gemeinsamkeit!

Kommunikation kann aber keine Einbahnstraße sein. Wer Antworten haben möchte, muss auch Fragen stellen.

* Bürgermeister und Gemeindevertreter werden getrennt gewählt. Wird man als Bürgermeister und Gemeindevertreter gewählt, gibt man sein Mandat als Gemeindevertreter zurück. Der Nächste auf der Liste der Partei/Wählergemeinschaft rückt in die Gemeindevertretung auf. Gleiches gilt bei Rücktritt eines Gemeindevertreters während der Legislaturperiode (Wahlperiode). Tritt man als Bürgermeister zurück, scheidet man aus der Gemeindevertretung aus, da er auf seinen Sitz als Gemeindevertreter verzichtet hat.

** Bis 1999 dauerte die Legislaturperiode 4 Jahre, danach 5 Jahre.

*** Die FFw Borkow sucht Mitglieder und Sponsoren.